Für Steyr: EVN und Energie AG starten Biomasse
Innovative Projekte wie das neue Biomasse Heizwerk in Ramingdorf setzen Maßstäbe für Versorgungssicherheit und Klimaschutz in der Region. Spannend: Es ist ein gemeinsames Projekt zwischen den Landesenergieversorgern Ober- und Niederösterreichs – für die Energiewende.
Biomasse: Schlüsselrolle für Österreichs Stromversorgung
Mit rund vier Terawattstunden liefert Biomasse derzeit etwa 6% des österreichischen Stroms und steht damit an dritter Stelle der erneuerbaren Energieträger. Besonders Niederösterreich trägt mit 900 Gigawattstunden maßgeblich dazu bei – genug, um rund 260.000 Haushalte zu versorgen. Die niederösterreichische EVN erweitert ihr Heizwerk in Ramingdorf nun um 10 Megawatt, in enger Kooperation mit der oberösterreichischen Energie AG. Ziel ist es, die Versorgungssicherheit für Kommunen wie Steyr – wo die Fernwärme damit versorgt wird – zu stärken und die Energiewende in beiden Bundesländern voranzutreiben.
Regionale Wertschöpfung und Klimaschutz im Fokus
Das neue Biomasse Heizwerk kann jährlich bis zu 50.000 Tonnen CO₂ einsparen und erhöht die Fernwärmekapazität um fast ein Drittel. Das Holz stammt aus einem Umkreis von maximal 40 Kilometern, wodurch regionale Wirtschaftskreisläufe gestärkt und Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Kooperation zwischen EVN und Energie AG gilt als Meilenstein und könnte der Auftakt für weitere derartige Projekte sein. Doch warum benötigt gerade Steyr so viel Energie – und wie sieht es im Werk aus? Schauen Sie rein in unser Video!
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