Golling begeht den 1. Mai – was steckt hinter dem Feiertag?
Fahnen, Reden, Fackelzüge – der 1. Mai ist ein Tag voller Tradition, und das besonders in Golling. Doch worin liegen seine Wurzeln? Und warum sind die Anliegen dahinter aktueller denn je? Wir haben uns vor Ort umgehört.
Kampf, Gedenken und Symbole
Die Geschichte des 1. Mai beginnt im 19. Jahrhundert mit dem Kampf gegen 16-Stunden-Tage und für grundlegende Rechte. In Golling an der Erlauf wurde dieser Historie mit einer Ausstellung gedacht, die auch lokale Bezüge wie Zwangsarbeit aufgreift. Hier lebt die Tradition fort, etwa mit dem Fackelzug, der seit Generationen stattfindet. Der Tag wurde zum Symbol für Demokratie und Menschenwürde, oft repräsentiert durch die drei Pfeile – ein Zeichen des Widerstands gegen Faschismus und für ein freies, demokratisches Österreich, das auch hier Anklang fand.
Die Botschaft des 1. Mai: Wachsamkeit und Solidarität
Gerade im Jahr 2025 hat der Feiertag besondere Bedeutung. Es geht darum, gemeinsam Werte wie Solidarität, Freiheit und Gerechtigkeit hochzuhalten. Denn auch heute gibt es Ungleichheit, Kämpfe um faire Löhne und gegen Ausbeutung. Die Errungenschaften der letzten Jahrzehnte sind keine Selbstverständlichkeit und erfordern ständige Wachsamkeit, um sie nicht zu verlieren. Der Tag der Arbeit ist somit mehr als nur Gedenken. Im Video: nicht nur Bilder der traditionellen Fackelwanderung, sondern ein Blick in die Geschichte des Feiertages.
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