🎒 6 Geschlechter in der Volksschule – zu viel? MEINE MEINUNG
Eltern wählen aus 6 Geschlechtsoptionen bei Einschreibung
In Österreich — etwa bei der Einschreibung an Volksschulen — können Eltern inzwischen unter sechs Geschlechtsoptionen wählen: männlich, weiblich, divers, inter, offen oder „keine Angabe“. Diese Neuerung sorgt für Diskussionen, Ängste und eine Debatte über Identität und Erziehung. Unser Beitrag mit einer Straßen-Meinungsumfrage zeigt: Viele stehen noch hinter dem klassischen Zweigeschlechter-Modell, andere wünschen sich mehr Aufklärung. Eine Umfrage der ARGE Meinungsvielfalt in Kooperation mit donau_Kanal TV.
Diskussion auf der Straße: Mehrheit hält an Zwei-Geschlechtermodell fest
Auf der Straße in Wien berichten Eltern und Passant:innen häufig von Überforderung und Unsicherheit: Für viele sei die 6 Geschlechter – Auswahl „konfus“ und nicht altersgerecht. Einige befürchten, dass Grundschulkinder mit sechs Optionen überfordert seien — gerade in einem Alter, in dem Stabilität und Identitätsklarheit wichtig seien. Zahlreiche Stimmen plädieren daher für eine Rückkehr zum klassischen männlich/weiblich-Modell, mindestens solange Kinder jung sind. Die Debatte über Geschlechtervielfalt treibt Sorgen um Orientierung und Kinderwohl um.
6 Geschlechter: Aufklärung und Toleranz statt Ausgrenzung
Gleichzeitig äußern andere Befragte Verständnis für Geschlechtervielfalt und sehen in der Auswahl eine Chance für mehr Inklusion. Sie fordern begleitende Aufklärung – idealerweise später, wenn Kinder alt genug sind, eigene Identität bewusst zu erleben. Und sie betonen: Diskriminierung, Ausgrenzung oder Hass gegenüber Minderheiten dürfen in einer demokratischen Gesellschaft keinen Platz haben. Für sie ist es wichtig, das Thema sensibel und respektvoll anzugehen — mit Wertschätzung für Vielfalt und Rücksicht auf die kindliche Entwicklung.

