Jugendkultur im Ort: Warum das Jugendzentrum Laxenburg boomt
Das Jugendzentrum Laxenburg zeigt, wie moderne Jugendkultur im Ort funktionieren kann: als alkoholfreier Treffpunkt, Gemeinschaftsraum und sicherer Platz, an dem Jugendliche nach Corona wieder zusammenfinden. Wir waren beim Neujahrsempfang dort und haben uns erkundigt, warum das Konzept aufgeht.
Jugendkultur als Gemeinschaft statt Partyexzess
Mehr als 50 Jugendliche feierten das neue Jahr im Jugendzentrum Laxenburg – ein deutliches Zeichen dafür, wie gut das Angebot angenommen wird. Für viele ist der Jugendclub weit mehr als nur ein Raum: Er ist Treffpunkt, Freizeitort und soziales Zentrum. Billard spielen, Musik hören, gemeinsam abhängen oder einfach Freunde treffen – all das gehört hier zur gelebten Jugendkultur. Jugendliche aus Laxenburg und den umliegenden Orten schätzen vor allem die Nähe und die entspannte Atmosphäre. Der Club bietet Raum, jugendlich zu sein, ohne Leistungsdruck oder Konsumzwang.
Jugendzentrum Laxenburg: Alkoholfreies Konzept stärkt Sicherheit
Während Jugendpartys vielerorts exzessiver werden, geht Laxenburg bewusst einen anderen Weg. Im Jugendzentrum wird kein Alkohol ausgeschenkt – stattdessen gibt es antialkoholische Getränke und kleine Snacks. Dieses Konzept schafft Sicherheit für Eltern und Jugendliche gleichermaßen und nimmt ein Problemfeld heraus, das sich besonders in der Corona-Zeit verschärft hat. Ziel war es, junge Menschen wieder zusammenzubringen und ihnen einen fixen Ort im Ort zu geben. Genau das funktioniert: Die Jugendlichen müssen nicht wegfahren, bleiben in ihrer Gemeinde und stärken so nachhaltig die lokale Jugendkultur.

