Das Wienerlied schlechthin: Die 16er Buam im Nette Leit Talk
Im Amtshaus Liesing dreht sich bei Nette Leit dermal alles um das Wienerlied – der Stil der 16er Buam, die Interessantes darüber preisgeben, warum diese Musik heute wieder viele Menschen anspricht.
Wienerlied zwischen Tradition und neuer Freiheit
Das Duo, bestehtend aus Klaus Steurer und Patrick Rutka, sind zwei Musiker, die das Wienerlied seit Jahrzehnten prägen. Ihre musikalischen Wurzeln reichen von familiären Einflüssen bis zu prägenden Erlebnissen in Ottakring, wo Heurige und Live-Musik allgegenwärtig waren. Karl Hodina hat dabei als Paradevertreter eine wichtige Rolle gespielt. Im Gespräch wird deutlich, dass das Wiener Volkslied nie museal gedacht war, sondern immer gelebt hat. Das Duo spielt alte Lieder mit Respekt vor der Tradition, erlaubt sich bei neuen Stücken aber bewusst Freiheiten. Genau darin sehen sie eine Chance, das Lied lebendig zu halten.
16er Buam: Warum das Genre wieder Menschen erreicht
Das Genre erlebt derzeit eine spürbare Renaissance. Festivals, neues Publikum und junge ZuhörerInnen entdecken diese Musik neu. Im Talk geht es um Melancholie, Humor und das berühmte Augenzwinkern, mit dem das Lied vom Leben und vom Tod erzählt. Der Ausgang – und
das ist vielen vielleicht gar nicht bewusst – ist dabei oft trotzdem versöhnlich, nicht traurig. Die Musiker beschreiben das es als “Wiener Volksmusik”, als eine Art heimischen Blues, der Identität stiftet. Themen wie Einsamkeit, Vergänglichkeit und Lebensfreude verbinden Generationen. Warum diese Musik gerade heute wieder so aktuell ist, zeigen sie eindrucksvoll in zwei Stücken, die sie live spielen. Jetzt reinschauen!

