Wirtshaussterben durch Marktdiktatur? ⚠️🏪 MEINE MEINUNG
Marktdruck auf Wirte und kleine Betriebe wächst
In der ländlichen Region berichten immer mehr Wirte und Kleinunternehmer, dass sie sich vom Wettbewerb großer Konzerne überrollt fühlen. Das trifft besonders Gastronomie und traditionelle Betriebe, die unter Personalmangel, steigenden Kosten und sinkender Kundschaft leiden. Einige sehen darin weniger Marktwettbewerb als vielmehr eine “Marktdiktatur” gegenüber kleinen Firmen. Die aktuelle Einschätzung zur Lage haben wir zum Thema gemacht – und dazu Wirten Alfred Pold aus Gaming gefragt, der sein Wirtshaus bald zusperren wird. Diese Umfrage wurde von ARGE Meinungsvielfalt gemeinsam mit donau_Kanal TV durchgeführt.
Marktdruck und Existenzangst prägen die Stimmung
Viele kleine Betriebe erleben zunehmend, wie schwieriger es wird, gegen Großkonzerne zu bestehen. Während größere Ketten über mehr Ressourcen und Netzwerke verfügen, kämpfen regionale Wirte und Greißler um jeden Gast. Das Resultat: Wirtshaussterben. Eine Umfrage der Wirtschaftskammer zeigte schon 2024, dass ein großer Anteil der Gastronomiebetriebe Herausforderungen wie Konkurrenz durch Plattformen und Lieferdienste als unfair wahrnimmt und mehr als die Hälfte der Betriebe dies als Wettbewerbsnachteil empfindet.
Wirtshaussterben: Befragter sieht Politik in der Pflicht
Der Betriebsinhaber berichtet in unserer Umfrage von Frustration über mangelnde Unterstützung bis hin zu steigenden Druck. Er argumentiert, dass kleine Betriebe durch zunehmende Konkurrenz und fehlende politische Schutzmaßnahmen in ihrer Existenz gefährdet sind. Viele fordern mehr Förderung für regionale Angebote und bessere Rahmenbedingungen für den Erhalt lokaler Vielfalt. Eine Umfrage zeigt zudem, dass etwa ein Drittel der Gastronomiebetriebe aktuell rückläufige Umsätze und wachsende Belastungen meldet.

