Finanzen in NÖ Gemeinden: minimales Einnahmeplus
Niederösterreichs Kommunen stehen finanziell unter Druck. Trotz eines leichten Zuwachses fließen im Bundesländervergleich verhältnismäßig weniger Mittel vom Bund in das größte Bundesland, was die regionalen Budgets und wichtige Bauprojekte massiv betrifft.
Finanzen in NÖ Gemeinden: Teils dramatische Lage für Kommunen
Die aktuellen Zahlen des österreichischen Gemeindebundes zeigen eine paradoxe Situation auf. Zwar sind im Jahr 2025 knapp 2,2 Milliarden Euro an Ertragsanteilen nach Niederösterreich geflossen, was rechnerisch ein Plus von 2,4 Prozent bedeutet. Doch die Freude darüber hält sich in Grenzen, da die Inflation und gestiegene Personalkosten diesen Zuwachs längst aufgefressen haben. Viele Bürgermeister schlagen nun Alarm, weil das Geld vom Finanzminister nicht ausreicht, um die notwendige Infrastruktur wie Kindergärten oder Straßensanierungen zu finanzieren. Der Ruf nach einer fairen Verteilung der Bundesmittel wird immer lauter.

