Stromimporte aus Tschechien 2025 nach NÖ gestiegen
Niederösterreich hat 2025 deutlich mehr Strom aus Tschechien importiert als im Vorjahr. Besonders im Jänner und November stiegen die Einfuhren stark an. Ein zentraler Netzknoten spielt dabei eine wichtige Rolle.
Stromimporte über das westliche Weinviertel
Die Stromimporte aus Tschechien erfolgen vor allem über das Umspannwerk Slavětice nahe der Grenze, das auch Energie aus dem Atomkraftwerk Dukovany verteilt. Von dort führt eine 380-kV-Leitung durch das westliche Weinviertel bis nach Dürnrohr im Tullnerfeld. Diese Hochspannungsleitung ist Teil des überregionalen Verbundnetzes und ermöglicht es, große Energiemengen rasch nach Niederösterreich zu transportieren. Besonders in verbrauchsstarken Monaten greifen Energieversorger verstärkt auf diese Stromimporte zurück, um Versorgungssicherheit und Netzstabilität zu gewährleisten.
Stromimporte aus Tschechien mit Fragen
Diese Tatsache wirft immer wieder Fragen nach Abhängigkeit, Preisentwicklung und Energiequellen auf. Denn während erneuerbare Energien in Niederösterreich weiter ausgebaut werden und das Bundesland als Stromquelle damit immer wichtiger wird (siehe Video im blauen Link unten), bleibt das Land in Spitzenzeiten dennoch auf internationale Verbindungen angewiesen.

