Wie die Kunst nach Liesing kam: Die “kleine galerie” im Talk
Kunst in Liesing – darüber sprechen im Nette Leit – Talk dermal Caroline Eckhart, die Direktorin der VS Liesing, und Barbara Mithlinger, Leiterin der “kleinen galerie” im 23. Bezirk. Wie gelingt es also, Kunst in die Außenbezirke zu bringen?
“kleine galerie”: Kunst als Brücke nach schwierigen Zeiten
Im Gespräch erinnert Mithlinger an die Ursprünge der Institution: Sie wurde schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet, um Menschen wieder Zugang zu Kunst zu ermöglichen. Gerade in Zeiten des Wiederaufbaus sollte Kunst Hoffnung geben und ein Stück Normalität zurückbringen. Und heute? Mithlinger erklärt im Talk, dass dieser Gedanke bis jetzt wirkt: Kunst soll nicht nur in Museen stattfinden, sondern möglichst viele Menschen erreichen – und hier kommt auch Liesing ins Spiel. Die Galerie versteht sich bewusst als Ort der Begegnung außerhalb der Innenstadt, an dem kulturelle Bildung und gesellschaftliche Diskussion zusammenkommen.
Kunst nach Liesing: Warum sie auch außerhalb der Innenstadt “stattfinden” soll
Caroline Eckhart spricht im Talk darüber, wie wichtig kulturelle Angebote auch außerhalb der Wiener Innenstadt sind. Mit dem Kunstsalon 23, wo die “kleine galerie” ein Teil ist, wurde ein Ort geschaffen, an dem BesucherInnen kostenlos zeitgenössische Kunst erleben können. Doch warum braucht es solche niederschwelligen Angebote überhaupt? Eckhart betont, dass Kunstvermittlung teil des Bildungsauftrags ist. In Kooperation mit der “kleinen galerie” werden Ausstellungen, Vorträge und Diskussionen organisiert, die zeigen sollen, dass Kunst nicht nur für eine kleine Szene gedacht ist – sondern für alle, die sich mit gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen wollen. So kommt Kunst nach Liesing. Schauen Sie rein in den Talk!

