Bauinsolvenzen belasten Betriebe massiv
Immer mehr Bauinsolvenzen treffen Österreichs Wirtschaft hart. Besonders Handwerks- und Gewerbebetriebe leiden unter hohen Forderungsausfällen, während Banken besser abgesichert sind. Die Folgen sind für viele existenzbedrohend.
Bauinsolvenzen: Warum kleine Betriebe besonders leiden
Seit einigen Jahren nehmen Bauinsolvenzen in Österreich deutlich zu, vor allem in der Bauträgerbranche. Für Gläubiger bedeutet das oft massive Verluste. Laut Kreditschutzverband liegt die Sanierungsquote häufig bei nur etwa 20 Prozent. Das heißt: Betriebe müssen rund 80 Prozent ihrer offenen Forderungen abschreiben. Besonders betroffen sind kleine Handwerks- und Gewerbebetriebe, die im Gegensatz zu Banken keine Sicherheiten wie Immobilien haben. Steigende Baukosten, hohe Zinsen und sinkende Nachfrage verschärfen die Lage zusätzlich und erhöhen den wirtschaftlichen Druck auf die gesamte Branche.

