Treibstoffbremse: Transportbranche fordert Gewerbediesel
Die neue Treibstoffpreisbremse der Bundesregierung wird von der Transportwirtschaft begrüßt, gilt aber als unzureichend. Betriebe fordern zusätzliche Maßnahmen, um steigende Kosten im Güterverkehr wirksam abzufedern.
Treibstoffpreisbremse unter Druck: Transportbranche fordert Gewerbediesel
Die Treibstoffpreisbremse wird zwar als wichtiger Schritt gesehen, reicht laut Transportbetrieben jedoch nicht aus, um die massiv gestiegenen Kosten im Güterbeförderungsgewerbe zu kompensieren. Vor allem hohe Dieselpreise und zusätzliche Belastungen durch den CO2-Preis setzen die Branche unter Druck. Vertreter der Wirtschaft betonen, dass viele Unternehmen bereits an der Grenze ihrer Wirtschaftlichkeit arbeiten. Ohne weitere Entlastungen könnten steigende Transportkosten langfristig auch Konsumenten treffen, da diese entlang der Lieferketten weitergegeben werden.
Gewerbediesel als Lösung zur Ergänzung der Treibstoffpreisbremse
Als konkrete Ergänzung zur Treibstoffpreisbremse fordert die Branche die Einführung eines sogenannten Gewerbediesels. Durch das Aussetzen des CO2-Preises auf Diesel könnten Transportunternehmen rasch und gezielt entlastet werden. Diese Maßnahme gilt als effizient und treffsicher, da sie direkt bei den betroffenen Betrieben ansetzt. Gleichzeitig wird betont, dass eine stabile Transportwirtschaft entscheidend für die Versorgungssicherheit und Preisstabilität in Österreich ist. Die Diskussion um weitere Maßnahmen dürfte daher in den kommenden Monaten an Bedeutung gewinnen.
Preisbremse mit zu wenig Effekt – deswegen fordert die Transportwirtschaft eine zusätzliche Maßnahme.

