Ybbsitz: Funkenflug beim internationalen Schmiedetreffen!
Funkenflug, Hammerschläge und kunstvolle Metallarbeiten prägten das “Ferraculum” in Ybbsitz. Bei diesem internationalen Schmiedetreffen zeigten Handwerker aus mehreren Ländern ihr Können und stellten sich einer besonderen Herausforderung. Wir durften bei der Entstehung der Kunstwerke dabei sein.
Exzellentes Handwerk beim internationalen Schmiedetreffen
Das “Ferraculum” lockte erneut zahlreiche Schmiede aus dem In- und Ausland nach Ybbsitz. Insgesamt 35 Teams aus Ländern wie Belgien, Luxemburg, Deutschland, Tschechien und Ungarn nahmen am Wettbewerb teil. Im Mittelpunkt stand diesmal das Thema „Helix“. Die Teilnehmer hatten drei Stunden Zeit, um daraus kreative und technisch anspruchsvolle Kunstwerke zu schmieden. Besonders gefragt waren Präzision und handwerkliches Geschick, denn eine Helix muss gleichmäßig geformt werden. Auch Schüler der HTL Waidhofen an der Ybbs wagten sich an die Aufgabe und sammelten dabei wertvolle praktische Erfahrungen.
Traditionelles Schmiedehandwerk lebt weiter
Entlang der Schmiedemeile konnten BesucherInnen den Profis beim internationalen Schmiedetreffen über die Schulter blicken. Gezeigt wurden traditionelle Techniken ebenso wie moderne Anwendungen des Schmiedehandwerks. Viele Betriebe fertigen heute Geländer, Tore, Kreuze, Kunstobjekte oder Spezialanfertigungen nach Kundenwunsch. Auch der bekannte Eyblhammer öffnete seine Werkstatt und präsentierte aktuelle Arbeiten. Trotz moderner Fertigungsmethoden hat das Schmiedehandwerk in Ybbsitz seit 2 Jahrhunderten bis heute einen hohen Stellenwert. Die Veranstaltung, in die Sie in unserem Beitrag eintauchen, zeigte eindrucksvoll, wie lebendig diese jahrhundertealte Tradition geblieben ist und warum die Region weiterhin als Zentrum des Schmiedehandwerks gilt. Jetzt ansehen!
