Maibaum in Mödling: Tradition mit Muskelkraft!
Am 1. Mai wurde in Mödling wieder der Maibaum am Schrannenplatz aufgestellt – händisch, wie die Stadt betont, was anderswo nicht mehr oft der Fall ist. Das traditionelle Ereignis zeigt, warum Brauchtum und Gemeinschaft in der Stadt weiterhin eine wichtige Rolle spielen – ist der Platz doch vielgenutzter Veranstaltungsort im Mai. Wir waren beim “händischen” Spektakel dabei.
Maibaum in Mödling: Handarbeit statt Kran im Zentrum
Der Maibaum in der Babenbergerstadt wird bewusst ohne technische Hilfe errichtet. Statt eines Krans setzen die Beteiligten auf Muskelkraft und handwerkliches Geschick. Die rund 16 Meter hohe Fichte, die etwa 45 Jahre gewachsen ist, wurde Schritt für Schritt aufgestellt. Dieses Vorgehen macht den besonderen Reiz der Veranstaltung aus und zieht zahlreiche BesucherInnen an. Begleitet wurde das Spektakel von traditionellen Tänzen und musikalischen Darbietungen. Der Maibaum am Schrannenplatz steht damit nicht nur für gelebtes Brauchtum, sondern auch für ein gemeinsames Erlebnis im Stadtzentrum.
Treffpunkt und Symbol für den Mai
Über den gesamten Monat hinweg bleibt der Maibaum in Mödling ein zentraler Treffpunkt für Veranstaltungen. Rund um ihn finden Feste und Aktivitäten statt, die das gesellschaftliche Leben beleben. Gleichzeitig gibt es auch kritische Stimmen, die den gefällten Baum im urbanen Raum hinterfragen, denn schließlich handle es sich ja um “totes Grün”. Dennoch überwiegt die symbolische Bedeutung: Der Maibaum steht traditionell für Frühling, Hoffnung und Gemeinschaft. Mit dem Umschneiden am Monatsende endet schließlich ein Brauch, der in Mödling fest verankert ist. Schauen Sie rein ins Spektakel!
