Fürst Hohenberg im Talk: „U-Turn“ für Europa nötig?
Im Nette Leit Spezial-Talk ist dermal Fürst Leo von Hohenberg zu Gast. Er spricht über Europas Zukunft, den Zentralismus aus Brüssel und die Frage, ob Europa seine Werte verloren hat. Interessant sind seine Vergleiche mit der Monarchie – reinschauen lohnt sich!
Fürst Hohenberg: „Europa läuft in die falsche Richtung“
Bei der Wertekonferenz „U-Turn for Europe“ in Wien schlägt Fürst Leo von Hohenberg deutliche Töne an. Der Urenkel des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand sieht Europa auf dem Weg in einen zentralisierten Kontrollstaat. Im Talk kritisiert er Notstands- und Krisengesetze und auch solche wie den Digital Services ACT (DSA) sowie zunehmende Einschränkungen der Meinungsfreiheit. Doch wie gefährlich ist die Entwicklung tatsächlich? Und braucht Europa wieder mehr nationale Souveränität statt zentraler Vorgaben aus Brüssel? Genau diese Fragen diskutiert Hohenberg im ausführlichen Gespräch – und zieht dabei historische Vergleiche zur österreichischen Monarchie.
Moralisches Vakuum, Religion und Europas Wertekrise
Besonders kontrovers wird es, wenn Leo von Hohenberg über Religion, Migration und gesellschaftliche Orientierung spricht. Er warnt vor einem „moralischen Vakuum“, das entstehe, wenn Grenzen und Werte zunehmend relativiert würden. Gleichzeitig verteidigt er föderale Strukturen und sieht in der ehemaligen österreichisch-ungarischen Monarchie ein mögliches Vorbild für ein vielfältiges Europa. Warum er Religion als wichtigen Halt für Gesellschaften betrachtet und weshalb er vor einem zentralisierten „Einheitsbrei“ warnt, beantwortet Fürst Hohenberg bei „Nette Leit Spezial“ im Gespräch mit Helmut Berg.

