💸 Seniorenticket gestrichen und abkassiert? MEINE MEINUNG
Seniorenticket: Ärger über neue Sparmaßnahme in Wien
Die Abschaffung des Seniorentickets (Einzelfahrschein in Wien) sorgt für Diskussionen. Viele ältere Menschen fühlen sich durch die Maßnahme benachteiligt und kritisieren zusätzliche Belastungen in ohnehin schwierigen Zeiten. Die Umfrage wurde von der ARGE Meinungsvielfalt in Kooperation mit donau_Kanal TV durchgeführt.
Seniorenticket gestrichen: PensionistInnen mit Unverständnis
Für viele Betroffene ist die Streichung des Seniorentickets ein weiterer Beweis dafür, dass gerade bei älteren Menschen immer häufiger gespart wird. In unserer Straßenumfrage sprechen einige von einer „Frechheit“ und kritisieren, dass PensionistInnen zunehmend unter steigenden Kosten leiden würden. Besonders jene Menschen, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, würden nun zusätzlich belastet. Viele verstehen nicht, warum ausgerechnet bei SeniorInnen der Sparstift angesetzt wird, während andere Ausgaben scheinbar problemlos möglich bleiben. Der Ärger über die Maßnahme ist bei zahlreichen Befragten deutlich spürbar.
Zwischen Resignation und Wut
Neben deutlicher Kritik hört man in der Umfrage aber auch Resignation heraus. Manche PensionistInnen meinen, man müsse die Entscheidung “Seniorenticket gestrichen” eben akzeptieren, auch wenn sie diese nicht gutheißen. Andere warnen davor, dass gerade MindestpensionistInnen immer stärker unter Druck geraten könnten. Die steigenden Lebenshaltungskosten würden viele ältere Menschen ohnehin bereits hart treffen. Für zahlreiche Befragte geht es beim Seniorenticket deshalb längst nicht mehr nur um einen Fahrschein, sondern um die Frage, ob soziale Gerechtigkeit und leistbare Mobilität für ältere Menschen in Österreich noch ausreichend ernst genommen werden.

