2025: Weniger Schadholz in NÖ
In Niederösterreich wurde 2025 mehr Holz aus den Wäldern gewonnen als im Jahr davor. Gleichzeitig ging die Menge an Schadholz zurück. Vor allem Energieholz und Sägeholz spielen weiterhin eine wichtige Rolle.
Schadholz in NÖ dank stabiler Verhältnisse weniger
Die Holzernte in Niederösterreich ist im Jahr 2025 um mehr als 88.000 Festmeter gestiegen. Gleichzeitig verringerte sich die Menge an Schadholz, das in den vergangenen Jahren durch Trockenheit, Borkenkäfer oder Sturmschäden stark zugenommen hatte. Für die heimische Forstwirtschaft gilt das als positives Signal. Weniger Schadholz bedeutet meist stabilere Waldbedingungen und bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen für Waldbesitzer. Dennoch bleibt der Zustand der Wälder ein sensibles Thema, da Wetterextreme und Klimaveränderungen weiterhin große Herausforderungen für die nachhaltige Bewirtschaftung darstellen.
Energieholz bleibt wichtiger Teil der Holzernte
Rund 35 Prozent des gewonnenen Holzes in Niederösterreich entfallen auf Rohholz zur energetischen Nutzung, etwa als Brennholz oder Waldhackgut. Den größten Anteil macht weiterhin Sägeholz mit etwas mehr als 45 Prozent aus. Dieses wird vor allem in der Bauwirtschaft und der Möbelindustrie eingesetzt. Holz gilt in Österreich als wichtiger regionaler Rohstoff und spielt auch für die Energieversorgung eine bedeutende Rolle. Die Entwicklung der Holzernte wird daher nicht nur von der Forstwirtschaft, sondern auch von Energie- und Wirtschaftssektor genau beobachtet. Weniger Schadholz in NÖ ist also für mehrere Sektoren ein wichtiger Faktor.