Medieval Combat Landesmeisterschaft: Ritterlich, aber mit Regeln
In Pyhra bei St. Pölten trafen sich die besten Kämpfer des Landes zur vierten niederösterreichischen Landesmeisterschaft im Medieval Combat. Mit Schwert, Schild und Rüstung ging es um die Meistertitel – und wir mittendrin in einer Sportart, die nur scheinbar wenigen Regeln folgt. Schauen Sie rein!
Was nach ungezügelten, regellosen mittelalterlichen Ritterkämpfen aussieht, ist ein moderner Kampfsport mit klaren Regeln. Bei den Landesmeisterschaften in Pyhra traten die Teilnehmer in den Disziplinen Schwert und Schild sowie Langschwert gegeneinander an. Entscheidend sind dabei aber nicht nur Kraft und Schnelligkeit, sondern auch Ausdauer, Koordination und taktisches Geschick. Was da alles erlaubt und was verboten ist, haben wir uns von den KämpferInnen vor Ort erklären lassen.
Der Sport ist übrigens keineswegs nur Männern vorbehalten. Die Weltmeisterin im Bewerb Schwert und Schild hat sogar eine Goldmedaille in einer Männerwertung gewonnen. Was sie zu Medieval Combat gebracht hat, das erfahren Sie bei uns.
Trotz der spektakulären Duelle gilt Medieval Combat dank Polsterungen, moderner Schutzprotektoren und klarer Regeln als vergleichsweise sicher. In Österreich trainieren derzeit rund 500 SportlerInnen in etwa 20 Vereinen. Wer selbst einmal in Rüstung kämpfen möchte, findet damit eine außergewöhnliche Alternative zu klassischen Kampfsportarten.
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🔗 Weitere Informationen unter: https://armoredcombat.at/
