Donauradweg Ausbau: NÖ setzt in 166 Gemeinden auf Drahtesel
Der Donauradweg wird mit neuem Leitsystem, Karten und Landmark-Säulen ausgebaut. 166 Gemeinden in Niederösterreich sollen Radtouristen künftig ins Um- und Hinterland locken.
Donauradweg Ausbau: Mehr als nur eine Route entlang der Donau
Jährlich sind rund 900.000 RadfahrerInnen auf dem Donauradweg unterwegs – und doch bleibt das touristische Potenzial der Region teilweise noch ungenutzt. Nur rund ein Drittel der RadlerInnen übernachtet, und lediglich sieben Prozent fahren die Gesamtstrecke von Passau bis Wien. Das soll sich mit dem Projekt „Donauradweg 3.0″ ändern. Ziel ist die qualitative Weiterentwicklung des Donauradwegs durch ein modernes Leitsystem, das bestehende Angebote wie Gastronomiebetriebe, Ausflugsziele und Serviceeinrichtungen sichtbar macht und die Haupt- mit den Nebenrouten verknüpft. Der Radtourismus bringt Niederösterreich bereits rund 400.000 Nächtigungen pro Jahr und eine Wertschöpfung von rund 60 Millionen Euro.
Einheitliches Leitsystem: 166 Gemeinden dabei
Ein modernes Leitsystem, sanierte Rastplätze und neue Umlandrouten sollen den Weg noch attraktiver machen – sowohl Radgäste als auch die Regionen entlang des Flusses sollen durch längere Aufenthalte, höhere Wertschöpfung und eine bessere Verteilung der Besucherströme durch den Donauradweg Ausbau profitieren. Konkret sind 58 Gemeinden direkt und 108 im Umland in das Projekt Donauradweg Ausbau eingebunden.
Was wird sich verbessern?
Geplant sind unter anderem große Regionalsäulen an den Einfahrten in die einzelnen Niederösterreich-Regionen sowie kleine Wegweisersäulen an jeder Donaurunde mit Hinweisen auf Ausflugsziele und “Points of Interest”. Bis 2028 sollen so über 600.000 Euro in bessere Orientierung und mehr Sichtbarkeit für Angebote im Umland investiert werden. Ergänzt wird das Projekt durch 27 künstlerisch gestaltete „Donauwellen”-Tafeln sowie neue Radverkehrszählanlagen, um das Nutzerverhalten gezielt auszuwerten und das Angebot laufend weiterzuentwickeln.
