Trockenheit bremst Donaukraftwerke aus
Die anhaltende Trockenheit lässt die Stromproduktion an der Donau deutlich sinken. Vier niederösterreichische Kraftwerke erzeugten im ersten Halbjahr 2026 erheblich weniger Energie als in einem Durchschnittsjahr.
Donaukraftwerke produzieren 30 Prozent weniger Strom
Zwischen Jänner und Juni 2026 produzierten die Donaukraftwerke Ybbs-Persenbeug, Melk, Altenwörth und Greifenstein zusammen nur 2,3 Milliarden Kilowattstunden elektrischen Strom. Damit lag ihre Erzeugung rund 30 Prozent unter der durchschnittlichen Produktionsmenge. Laufkraftwerke sind unmittelbar von der Wasserführung abhängig: Sinkt der Pegel der Donau, steht weniger Wasser für den Betrieb der Turbinen zur Verfügung. Der deutliche Rückgang zeigt, wie stark längere Trockenperioden die heimische Energieerzeugung beeinflussen können. Wasserkraft bleibt dennoch eine bedeutende Säule der österreichischen Stromversorgung.